Castro Marim

Vier Kilometer von Villa Real, liegt auf einer Anhöhe in den Sümpfen, deren strategische Vorzüge schon von den Phöniziern erkannt worden waren, Castro Marim. Das Städtchen lag einst an der Grenze zwischen christlichem und maurischem Land - daher die mächtige Burg, der erste Sitz der Christusritter im 14. Jahrhundert. Zwischen dem Ort und der Eisenbahnstrecke liegt in einem weiten Feuchtland ein Naturschutzgebiet, Sapal genannt, ein Paradies für Wassertiere aller Art, auch für Vögel, namentlich Störche, die hier reichlich Nahrung finden. So endet die Algarve im Osten in einer Landschaft, die von ihrer ökologischen Struktur her schon zu den weiten Sumpflandschaften Südspaniens gehört.