Portimao

Der sichere Hafen in der Mündung des Arade wurde schon von Phöniziern und Karthagern genützt, doch von der alten Geschichte der Stadt hat sich nichts erhalten:
Das Erdbeben von 1755 hat auch hier keinen Stein auf dem anderen gelassen. Ihre Bedeutung für die Westalgarve verdankt die Stadt der Konserven- industrie der Jahrhundertwende (Sardinen) und dem Tourismus an den umliegenden Stränden.

So ist Portimao (28000 Einwohner), sieht man von dem schönen Portal der Pfarrkirche ab, eine reine Einkaufsstadt mit einem ansprechend gepflasterten Fußgängerzentrum und, im übrigen, einem fürchterlichen Verkehrschaos. Portimaos Strand, die Praia da Rocha, jedoch ist die Wiege des Algarve-Tourismus aus einer Zeit, als vor allem wohlhabende Engländer hier den Ton angaben. Sie erstreckt sich über einige Kilometer Richtung Osten und bietet abwechslungsreich Sand und Felsenküste, auf denen Hotels und Privatresidenzen stehen. Berühmt sind einige Felsformationen, zum Beispiel die im Meer liegenden -drei Brüder-, sowie Höhlen, die bei Ebbe erreichbar sind.